Aplasie, Hypodontie, Oligodontie: Das Zahnimplantat als Therapiemöglichkeit bei Nichtanlage von Zähnen

Das Milchgebiss von Kindern besteht normalerweise aus 20 Zähnen. Die Anzahl der späteren bleibenden Zähne beträgt in der Regel mindestens 28, werden Weisheitszähne ausgebildet, so sind es bis zu 32 Zähne. Doch es gibt viele Menschen, bei denen nicht alle Zähne angelegt sind, sie weisen eine sogenannte Zahnunterzahl auf. Diese Nichtanlage – im Fachjargon Aplasie genannt – zählt zu den häufigsten Zahnanomalien und betrifft meist die bleibenden Zähne. Wenn ein einziger Zahn nicht angelegt ist, spricht man von einer Hypodontie, sind mehrere bleibende Zähne nicht angelegt, so handelt es sich um eine Oligodontie. Hypodontie und Oligodontie sind meist angeboren und mehrheitlich genetisch bedingt. Zudem gibt es die angeborene komplette Zahnlosigkeit, die Anodontie, die jedoch äußerst selten auftritt.