Mikroskopische Wurzelkanalbehandlung in München

Präzision unter dem Mikroskop

Um die Entzündung zu besiegen, muss das entzündete Gewebe vollständig entfernt werden. Dafür muss sowohl die Karies als auch die Zahnpulpa in der sich der Nerv befindet vollständig entfernt werden. Ist der Verlust an Zahnhartsubstanz groß fertigen wir im ersten Schritt eine neue Füllung an. So stellen wir sicher, dass keine Bakterien aus der Mundhöhle in das Innere des Zahnes gelangen können und diesen erneut infizieren.

Da die Anatomie eines jeden Zahnes sehr individuell ist, benötigen wir vor jeder Wurzelkanalbehandlung eine Diagnostik inklusive digitalem Röntgenbild. Erst damit ist es möglich den Zahn, den Nerv in voller Länge, das umliegende Gewebe und das komplexe Wurzelsystem zu beurteilen und die Behandlung optimal zu planen.

Zunächst schaffen wir schmerzfrei einen Zugang in das Zahninnere. Das dann freiliegende Wurzelkanalsystem säubern und desinfizieren wir mit Hilfe wiederholter Spülungen und medikamentöser Einlagen, bis die Entzündung ausgeheilt ist und der gesamte Bereich von organischen Anteilen und Toxinen befreit ist. Der Zahn ist dann symptomlos. Mit feinsten Mikro-Instrumenten und Spüllösungen werden die Gewebereste in den Wurzelkanälen beseitigt und die Kanäle desinfiziert. Anschließend erfolgt eine maschinelle dreidimensionale Erweiterung des Wurzelkanalsystems.

Um jede Zahnwurzel in der passenden Länge optimal aufzubereiten, messen wir während der Aufbereitung endometrisch wo die Feile in der Zahnwurzel lokalisiert ist. Ohne Belastung mit Röntgenstrahlen und nur durch Messung des elektrischen Widerstandes, können wir so den Wurzelkanal optimal aufbereiten und ausformen. Ist der Wurzelkanal vollständig und in voller Länge ausgeformt und gereinigt, erfolgt eine für Ihren Zahn optimale Wurzelkanalfüllung.

Ihre Vorteile

Digitale Diagnostik

Moderne Wurzelfüllmaterialien und Behandlungstechniken

Bakteriendichte Abdeckung der Wurzelkanalfüllung

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Antworten auf die häufigsten Fragen

Da bei der Wurzelbehandlung der Nerv des Zahnes entfernt wurde, sind viele Patienten beunruhigt, wenn sie im Anschluss an die Behandlung Schmerzen empfinden. Auch wenn es unlogisch klingt, sind Zahnschmerzen nach einer Wurzelkanalbehandlung nicht ausgeschlossen. Es gibt unterschiedliche Gründe für das Auftreten von Schmerz:

Da das Kanalsystem sehr komplex und verzweigt sein kann, wird unter Umständen in der ersten Sitzung nicht das komplette Nervengewebe entfernt und der Zahn besitzt noch eine gewisse Restvitalität. Weiterhin kann es passieren, dass der Zahnarzt während der Entfernung des Nervs eine kleine Verletzung am Wurzelende verursacht, die Sie nach der Behandlung als Schmerz empfinden. Diese Schmerzen sollten nach einigen Tagen abklingen und maximal im mittleren Schmerzbereich liegen.

Sind die Schmerzen heftiger und es kommt außerdem zu einer Schwellung im Bereich des behandelten Zahnes sollten Sie umgehen einen Arzt aufsuchen. In dem Fall kann es sein, dass bei der Aufbereitung Keime und Spülflüssigkeiten durch die Wurzelspitze in den Kieferknochen gelangt sind. Ihr Zahnarzt wird Ihnen dann zur Seite stehen.

In der Regel ist eine Entzündung an der Zahnwurzel von Schmerzen begleitet. Ursächlich hierfür ist eine entzündlich bedingte Ausdehnung der Gefäße im Zahn und der resultierende Druck auf den Zahnnerv.  Sucht sich die Entzündung einen Weg ins Weichgewebe oder stirbt der Nerv ab, lässt der Schmerz nach. Der Patient ist dann oft verunsichert, ob eine Wurzelkanalbehandlung überhaupt notwendig ist. Leider ist der fehlende Schmerz nicht auf eine spontane Heilung zurückzuführen. Die Entzündung ist in dem Fall bereits im umliegenden Knochen- und Weichgewebe. Es gilt: je eher diese behandelt wird, desto besser. Die Bakterien können nämlich schlimmstenfalls in Richtung wichtiger Organe, wie Herz oder Gehirn, wandern.

In der Regel benötigen wir drei Sitzungen für eine Wurzelkanalbehandlung, die in etwa 1,5 Stunden dauert. Allerdings ist kein Zahn gleich und daher kann so eine Sitzung auch mal mehr oder weniger Zeit in Anspruch nehmen. Nach der ersten Sitzung können wir meist schon eine genauere Aussage für Ihr Zeitmanagement treffen. Einige Faktoren für einen größeren zeitlichen Aufwand sind der Zerstörungsgrad des Zahnes, der Entzündungsgrad des Zahnes und des umliegenden Gewebes, die Anatomie der Wurzel und die Art der Behandlung, also ob es sich um eine Erst- oder Revisionsbehandlung handelt.

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